Bekanntschaft goethe schiller

Dennoch – die Möglichkeit, sich mit Anderen seiner Art auseinander zu setzen, sich darüber auszutauschen, in welcher Art jene Stücke veröffentlich werden sollten, vielleicht eine neue Renaissance der Kunst herbeizuführen... Daher griff er zu seinem Federkiel und begann, eine schnelle Antwort zu verfassen: Weimar, 24. Wohlgeboreneröffnen mir eine doppelt angenehme Aussicht, sowohl auf die Zeitschrift welche Sie herauszugeben gedenken, als auf die Theilnahme zu der Sie mich einladen.

Ich werde mit Freuden und von ganzem Herzen von der Gesellschaft seyn.

Sollte unter meinen ungedruckten Sachen sich etwas finden das zu einer solchen Sammlung zweckmäßig wäre, so theile ich es gerne mit; gewiß aber wird eine nähere Verbindung mit so wackern Männern, als die Unternehmer sind, manches, das bei mir in’s Stocken geraten ist, wieder in einen lebhaften Gang bringen.

Schon eine sehr interessante Unterhaltung wird es werden, sich über die Grundsätze zu vereinigen, nach welchen man die eingesendeten Schriften zu prüfen hat, wie über Gehalt und Form zu wachen, um diese Zeitschrift vor andern auszuzeichnen und sie bei ihren Vorzügen wenigstens eine Reihe von Jahren zu erhalten.

Nun war jener Künstler nichts mehr als eine böse Erinnerung an vergangene Zeiten, an eine Art zu schreiben, wie sie Johann lästig geworden war.

Der Dichter sah auf, als sich von hinten zwei schlanke Arme um seine Schultern legten und heiße Lippen einen Kuss auf seinen Nacken hauchten.

Oder gerade nicht, um nicht allzu dilettantisch zu wirken? Johann drehte den Brief in seinen Fingern, den er erhalten und erst einmal auf seinem Schreibtisch hatte liegen lassen.

Wie auch immer ihr Vorhaben aufgenommen würde, nun war es ohnehin zu spät. Erneut seufzte Friedrich, stand auf, zog seinen Gehrock an und trat in dem warmen Junimorgen hinaus.-------------------------------Schiller. Er erinnerte sich an jenen Namen, hatte er nicht jenem Mann einen Sitz an der Universität Jena verschafft?

Hätte er nicht noch vorsichtiger formulieren sollen?

Sie war vielleicht keine reiche Frau (er hätte durchaus vorteilhaftere Partien nötig gehabt), aber sie sah ihm vieles nach und verstand seine Grillen von Zeit zu Zeit besser als er selbst.

Mit letzterem ging bei ihr die Fähigkeit einher, ihren Gatten stets ein wenig beruhigen zu können und so auch dieses Mal: „Du weißt genau, dass das nicht stimmt.

Ich bitte Sie deshalb meine Anmaßung zu entschuldigen und wohlwollend das folgende zu überdenken: Beiliegendes Blatt enthält den Wunsch einer, Sie unbegränzt hochschätzenden, Gesellschaft, die Zeitschrift, von der die Rede ist, mit Ihren Beiträgen zu beehren, über deren Rang und Werth nur Eine Stimme unter uns seyn kann. Fichte, Woltmann und von Humboldt zur Herausgabe dieser Zeitschrift vereinigt, und da, einer nothwendigen Einrichtung gemäß, über alle einlaufenden Manuscripte die Urtheile eines engern Ausschusses eingeholt werden sollen, so würden Ew.

Der Entschluß Euer Hochwohlgeboren, diese Unternehmung durch Ihren Beitritt zu unterstützen, wird für den glücklichen Erfolg derselben entscheidend seyn, und mit größter Bereitwilligkeit unterwerfen wir uns allen Bedingungen, unter welchen Sie uns dieselben zusagen wollen. Hochwohlgeboren uns unendlich verpflichten, wenn Sie erlauben wollten, daß Ihnen zu Zeiten eines der eingesandten Manuscripte dürfte zur Beurtheilung vorgelegt werden.

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„Das sagst du jedes Mal und dann schreibst du doch bis tief in die Nacht hinein.“, tadelte sie liebevoll und platzierte einen weiteren Kuss, dieses Mal jedoch auf die Lippen des Mannes, mit dem sie in 'wilder Ehe' zusammen lebte. Ich warte auf dich.“Johann sah ihr nach wie sie in ihrem gemeinsamen Schlafzimmer verschwand, der weiße, durchschimmernde Stoff ihres Nachtgewandes leuchtete im Halbdunkeln wie der Schein des Mondes und umspielte ihre weibliche Figur, lockte ihn an wie die Motten das Licht. Jener Mann hatte sich als nicht untalentiert herausgestellt und er gelangte nach und nach zu mehr ansehen.

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